Road to Masters – Recap Oktober

“Alles neu macht der November”! Oder so. Zeit für den ersten Rückblick auf den Weg gen Master und die Möglichkeit die ersten Ergebnisse schwarz auf weiß zu haben. Da dies der erste Post dieser Art ist, hier noch eine kleine Übersicht, woran ich eine positive (oder negative) Entwicklung festmachen werde. Das ultimative Ziel ist es zur Master-Liga zu gehören, was unabänderlich mit einem bestimmten MMR verbunden ist. Im Kern wird es um die Höhe des MMR gehen, falls sich dieser Wert jeden Monat um 50 Punkte erhöht und wir nächsten September die Korken werden knallen lassen können, dann ist alles in bester Ordnung. Ob eine solche lineare Steigerung realistisch ist, wird sich zeigen. Ich bin skeptisch. Wir brauchen also noch weitere Indikatoren, was sich in den vergangenen Monaten getan hat. Aktuell messe ich Datum, Liga, Rang, Divisionspunkte, Siege und Niederlagen (Total und auf die einzelnen Matchups runtergebrochen), MMR, Verhältnis Siege und Niederlagen (je Matchup) und Tagesform.

In abnehmender Wichtigkeit geht es mir um MMR, Siege – Niederlagen, Auffälligkeiten innerhalb der Matchups, Trends innerhalb des Monats und Spieltage pro Monat. Da es leider noch nicht möglich ist, einen einzelnen Wert zu vergleichen, wird es im ersten Recap zunächst um eine Bestandaufnahme gehen.

Oktober 08.10 – 26.10
Ehrlicherweise ging es in der ersten Tagen darum ein Gefühl dafür zu kriegen, wie ein solches Projekt aussehen kann. Eine größere Anzahl von Fragen stand zu Beginn im Raum. An wievielen Tagen ist es möglich zu trainieren? Wieviele Matches pro Session sind möglich, sinnvoll bzw. zu wenig zu viel? Gibt es subjektive Tendenzen? Änderungen in der Wahrnehmung der Matchups? Sonstige Probleme? Vor dem Start der ersten Session zeigte sich folgendes Bild. 34 Siege und 38 Niederlagen bei einem MMR von 4017 stand auf dem Schirm. Dies bedeutete Diamond (Staffel 3) und Divisionsrang #23.

Verteilt auf dreizehn Sessions (an zwölf Tagen) kamen wir auf 86 Matches. 40 Siege, 43 Niederlagen und 3 Siege durch Leave des Gegners standen Ende Oktober zu Buche.

MMR
Innerhalb des ersten Monats bewegte ich mich in einem Bereich von 133 MMR. Höchster Wert* war 4111, niedrigster Stand 3978, der Mittelwert über die Saison lag bei 4038. Nach Ende der letzten Session stand ein Monatsplus von mickrigen +9 Punkten auf Konto. *Die Höchst- bzw. Tiefstwerte beziehen sich immer auf das jeweilige Ende der Session.

Siege – Niederlagen
Von den 86 Spielen konnten 40 gewonnen werden, was zu einer Siegquote von 46,5% führt. Die drei Siege durch den Leave des Gegners zu Beginn der Partie, wirken sich zwar positiv auf Rangliste, MMR, etc aus, können aber fairerweise nicht zur Siegquote gezählt werden. Die Veränderungen im Verhältnis zwischen Siegen und Niederlagen hat sich pro Session (in Sessions mit mehr als fünf Spielen) nie stärker um plus oder minus zwei Punkte verändert. In einer Session gegen Ende des Monats brachten zwei Leave-Wins jedoch etwas Glück mit ins Spiel, was eine solche Stabilität möglich machte.

Auffälligkeiten innerhalb der Matchups
Überraschend große Unterschiede gibt es in der Anzahl der gespielten MUs. Spitenreiter ist TvZ mit 37 Matches, gefolgt von 28 TvT und nur 18 TvP. Siege durch Leave sind darin nicht enthalten. Bestes MU ist mit einer Winrate von 62,2% (23-14) TvZ, ebenfalls positiv fällt das TvP 55,6% (10-8) aus. Unterirdisch verlaufen die Partien dafür im TvT hier werden nur 25% erreicht (7-21).

Trends innerhalb des Monats & Spieltage
In den ersten Tagen war ein klarer Aufwärtstrend zu verzeichnen. Trotz der relativ hohen Anzahl von TvTs gingen Winrate und MMR nach oben. Es stellte sich ein Gewohnheitseffekt ein, der sich gegen Mitte des Monats aber ins Gegenteil verkehrte und das gewonnene MMR sich wieder verabschiedete und gar unter die Marke von 4000 sank. Wenige TvT “retteten” mich gegen Ende des Monats und erlaubten das besagte MMR-Plus von neun Punkten.

Erste Erkenntnis hinsichtlich der Spieltage: durchschnittlich ist an etwa 2-3 Tagen pro Woche kein Training möglich. Darüber hinaus sind mehr als zehn Spiele pro Session wenig erfolgversprechend. Hier muss die Devise im November heißen: “less is more”.

Verbesserungspotentiale
Ziel im November ist es mindestens die gleiche Anzahl von Matches zu schaffen wie im Oktober. Idealerweise an mehr Spieltagen und Sessions. Was die Statistik angeht, soll versucht werden ein besseres Verständnis für die Gründe für die Niederlagen zu schaffen und hier ein Möglichkeit zu schaffen dies statistisch zu erfassen. Hier ist noch Denkarbeit zu leisten, über Tipps und Hinweise in den Kommentaren wäre ich sehr dankbar. “Gefühlt” hält mich meine Schwäche im TvT von einer Weiterentwicklung in den anderen MUs ab, da sich diese leichter erscheinen als es der Verbesserung zuträglich wäre. Darüber hinaus ist es werktags nicht sinnvoll nach 23 Uhr zu spielen, da die Konzentration merklich zurückgeht und der Arbeitstag seinen Tribut einfordert.

Auf einen erfolgreichen November!

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Eine Antwort

  1. 02/01/2018

    […] noch die links zu den Recaps der letzten Monate: Recap Oktober – Recap […]

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