Road to Masters – Recap Februar & März

Eine gefühlte Ewigkeit ist es her, dass ich das letzte Recap schrieb. Höchste Eisenbahn also erneut auf den Ladderfortschritt zu blicken. Dem ein oder anderen wird aufgefallen sein, dass ich es im März nicht schaffte, ein Recap des Vormonats zu veröffentlichen. Dies hat unterschiedlichste Gründe – hier eine Liste von Ausreden anführen – blicken wir aber nach vorn und schließen die beiden Monate zu einer Zusammenfassung zusammen und können durch einen größeren Stichprobenumfang einen detaillierteren Blick auf die Entwicklung werfen zu können.

01.02. – 30.03.
Was die schiere Menge der Games angeht, kann man wirklich nicht meckern. In den beiden Monate konnte ich immerhin 236 Games absolvieren. Davon waren 124 Matches unranked – ergo 112 Ranglistepartien. Das war es dann aber auch schon mit den positiven Nachrichten. Wir erinnern uns, der Januar war noch mit einem MMR von 4165 beendet worden. Zwei Monate später kann von einer Verbesserung keine Rede sein, denn nach der letzten Partie im März stand ein MMR von 4101 auf dem Bildschirm. -64 Punkte. Um ehrlich zu sein, ist das der erste wirkliche Rückschlag in unserem Projekt und wenig förderlich für die Motivation. Werfen wir einen Blick auf die Details.

Siege – Niederlagen
Wir haben an 21 Spieltagen eine Statistik von 54 Siegen zu 58 Niederlagen erreicht, wobei sich zwei Siege durch einen Leave des Gegners ergaben. Die Siegquote liegt bei 48,4% – Blizzard hat also in der Gegnerzuweisung alles richtig gemacht. Im MMR zu steigen wird aber leider relativ schwierig, wenn man mehr Spiele verliert als gewinnt.

Auffälligkeiten innerhalb der Matchups
Kommen wir also zum Kern des Problem, was uns in diesem Überblick recht leicht fällt. Dieses Problem heißt TvP. Wir sind in diesen beiden Monaten insgesamt 35x mit einem Protoss gematched worden und lediglich in zwölf Fällen als Sieger vom Server gegangen. Da kann man eben auch in den anderen MUs so gut sein wie man will, wenn man in einem MU als Freewin auftritt. Ein weiterhin stabiles TvZ (19-15) bei 55,8% Winrate und ein erstmals positives TvT (21-20) bei einer Quote von 51,2% lassen das MMR aber wenigstens nicht ganz auf den Ausgangswert unseres Projekts droppen.

Durch die erhebliche Anzahl an unranked Matches wird die Diskrepanz zwischen TvP und den anderen beiden MUs nochmal deutlicher: 19-13 (TvZ), 15-12 (TvT) und 11-34 (TvP). Wichtig ist hier anzuführen, dass es sich bei diesen Partien häufig um Aufwärmpartien handelt oder explizit bestimmte neue Build Orders geübt worden sind, was die Quote im TvP sicher nicht positiv beeinflusst hat.

Entwicklungen, Verbesserungen & Erkenntnisse
Nach zwei rückläufigen Monaten von Verbesserungen zu sprechen ist natürlich schwierig. Einige kleinere Punkte möchte ich aber doch anführen. Zum einen läuft das TvZ weiterhin konstant und auch kleinere Anpassungen im TvT zeigen durchaus Wirkung. Gierige, Economy-orientierte Builds scheinen meinem aktuelles Spielstil am ehesten entgegenzukommen und versprechen, gerade gegen vermeintlich schwächere Gegner, eine positive Gesamtbilanz. Ein Rezept gegen die Schwäche im TvP habe ich leider noch nicht ausmachen können. Das Ergebnis ist oft ähnlich, ob nun agressiver Chesse, Standard oder greedy gespielt wird.

Eine klare Sprache spricht auch noch das mittlere MMR der beiden Monate, das zeigt, dass es kein Formtief am Ende des Monats gewesen ist, welches das Fallen des MMR erklärt, sondern die gesamten Monate nicht gut waren.

MMR im Überblick:

Anfang Oktober: 4017 MMR
[…]
Ende Dezember: 4168 MMR (Durchschnitt: 4132 MMR) – 21 Matches (+ 20 unranked)
Ende Januar: 4165 MMR (Durchschnitt: 4138 MMR) – 52 Matches (+ 62 unranked)
Ende Februar: 4149 MMR (Durchschnitt: 4117 MMR) – 49 Matches (+ 72 unranked)
Ende März 4101 MMR (Durchschnitt: 4096 MMR) – 63 Matches (+ 52 unranked)

Schauen wir also was uns der April so bringen wird. Eine weitere Verschlechterung würde sicherlich deutlich ins Motiavtionskontor schlagen, hoffen wir also, dass es wieder bergauf geht und wir erneut in Richtung 4200 MMR vorrücken.

Hier wie gewohnt die Links zu den beiden vorhergehenden Recaps: Januar & Dezember 2017

Ein Punkt der mir bereits mehrfach durch den Kopf gegangen ist, hängt mit dem Abfallen der MMR-Grenze zusammen. Obwohl wir in absoluten Zahlen dem ursprünglichen MMR weiterhin sehr nahe sind, hat sich der absolute Abstand zum Aufstieg in die nächste Divison (und damit auch zur nächsten Liga) verringert. Im Oktober und November waren wir stets an der Grenze zwischen Diamond 2 & Diamond 3, die letzten Monate hinweg war, trotz des Rückgang des MMR, der Platz in Dia 2 erfreulicherweise nie gefährdet.

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