Road to Masters – Das etwas andere Update

Ziemlich genau drei Jahre sind vergangen seit es den letzten Artikel in der Rubrik “Road to Masters” hier auf dem Blog gab. Viel ist in dieser langen Zeit passiert. Spoiler: Masters 3 konnte ich auch bis dato nicht erreichen und ob sich dieses Ziel jemals erreichen lässt, ist mehr als fraglich. In den vergangenen paar Tagen habe ich aber deutlich mehr Ladder gespielt, was mich dazu bewogen hat dem geneigten Leser ein kleines Update zu geben.

Was bisher geschah

Erstmals kam das Thema Road to Masters im November 2017 auf, damals war der Plan auf folgende Formel runtergebrochen:

Viel Spielen = kontinuierliche Verbesserung = mittelfristig ansteigendes MMR = gleich bleibend hohe Motivation = irgendwann Master

Auch wenn mir damals schon bewusst war, dass es wohl nicht ganz so leicht werden würde, war ich aber dennoch davon ausgegangen, dass schon irgendeine Art von Steigerung drin sein würde.

Die Realität lässt sich detailliert in den Artikeln nachlesen und zeigt sehr deutlich, dass es mir nicht vergönnt war mein MMR nach oben zu schrauben, sondern über die Monate und Jahre ein steter Abstieg der “wertvollen” Ladderpunkte folgte. Seit dem letzen Beitrag vor etwa drei Jahren habe ich dennoch durchgehend alle regulären Seasons gespielt (und auch in Diamond 2) abgeschlossen. Zumindest die Staffel konnte ich also über die gesamte Zeit halten.

Stand heute

Jetzt schreiben wir also den November 2021. Die vergangenen Tage waren von einigen längeren Starcraft-Sessions geprägt und mein Tilt-Level bewegt sich in verhältnismäßig entspannten Bahnen und das trotz einiger heftiger Loss-Streaks die zwischenzeitlich gute 250 MMR gekostet haben.

Die Replays strotzen vor Fehlern und sowohl TvP als auch TvZ bereiten mir große Schwierigkeiten. Besonders frustrierend ist darüber hinaus, dass es kaum sichtbare Verbesserungen gibt, immer wieder dieselben Fehler gemacht werden oder es schlicht an den mangelnden Fähigkeiten liegt, dass die Siegquote bei mickrigen 40% rumdümpelt.

Wie geht es weiter?

Wer sich jetzt fragt warum ich das Ganze nochmals aufwärme und das “Scheitern” des Projekts nochmals in den Mittelpunkt stelle, der stellt diese Frage durchaus zu recht. Der Hauptgrund wird wohl im wieder auflodernden Interesse an unserem Lieblings-RTS liegen. Neben dem einen oder anderen Stream, der in den letzen Tagen lief und den gespielten Ladder-Matches, ist der Wunsch wieder aus dem Langzeitgedächtnis gekramt worden, dass es ja doch ganz geil wäre, einmal Master zu spielen.

Nichtdestoweniger wird es vorerst keine neuen monatlichen Updates geben oder mindestens nicht in der ehemals hohen Frequenz. Auf der anderen Seite will ich gar nicht ausschließen, dass es bei einer entsprechend hohen Anzahl von Partien nicht doch mal ein ausführlicherer Beitrag zum Thema kommt.

Jetzt konzentrieren wir uns aber zunächst auf das Wesentliche. Den Feierabend mit einem langjährigen Hobby füllen und den Spaß bei der Sache in den Mittelpunkt stellen. Wir sehen uns auf Hardwire, 2000 Atmospheres & Blackburn!

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